Inklusive Angebote

Möglichst vielen Besucher:innen soll es ermöglicht werden, sich kritisch mit der Geschichte politischer und rassistischer Verfolgung und Haft im 20. Jahrhundert auseinanderzusetzen. Hierfür wurden einige inklusive und barrierefreie Angebote entwickelt. Der Audioguide in Leichter Sprache ist jederzeit am Eingang der Gedenkstätte erhältlich. Der virtuelle Rundgang mit integriertem Audioguide in deutscher, englischer und Leichter Sprache ist ort- und zeituneingeschränkt verfügbar. Tastführungen für seheingeschränkte Besucher:innen finden quartalsweise statt, darüber hinaus können Führungen in Leichter Sprache sowie Tastführungen nach Absprache vereinbart werden. Für Werkstätten mit behinderten Menschen und vergleichbare Einrichtungen bieten wir mit dem Projekt „Vergangenheit verstehen“ zusätzlich aufsuchende Workshops direkt in den Werkstätten an. Darüber hinaus bieten wir zu den Potsdamer Inklusionstagen regelmäßig Sonderformate, wie offene Workshops oder inklusive Führungen an.


Audioguide in Leichter Sprache

Die Gedenk·stätte Lindenstraße war früher ein Gefängnis.
Hier wurden viele Menschen zu Unrecht eingesperrt:
– im National·sozialismus
– von der Geheim·polizei der Sowjet·union
– von der Stasi in der DDR
Bei der Führung mit dem Audioguide erfahren Sie mehr über die Geschichte.
Und über die Menschen, die hier eingesperrt wurden.

Die Führung mit dem Audioguide dauert eine Stunde.
Er kann jederzeit an der Kasse ausgeliehen werden wenn die Gedenkstätte geöffnet ist.


Virtueller Rundgang durch die Gedenkstätte Lindenstraße


Hier gelangen Sie zum virtuellen Rundgang.

Mit dem hochauflösenden 360-Grad-Rundgang, der sich mit zahlreichen Hintergrundinformationen und dem integrierten Audioguide in deutscher, englischer und Leichter Sprache über nahezu alle Räumlichkeiten erstreckt, lässt sich die Gedenkstätte Lindenstraße digital zeit- und ortsuneingeschränkt erkunden. Auch nicht zugängliche Orte, wie etwa der sehenswerte Dachstuhl des „Großen Holländischen Hauses“ aus dem 18. Jahrhundert, können digital erforscht werden.


Geschichte in Händen halten – Inklusive Tastführung

Tastführung durch die Gedenkstätte Lindenstraße

In der Tastführung erkunden die Teilnehmer:innen die Geschichte des Hauses über ihre Hände – sie ertasten zum Beispiel Wände und Gitter, Schlösser und Anstaltskleidung.
Die Führung steht Besucher:innen mit und ohne Sehbehinderung offen.
Für Menschen mit schwerer Sehbehinderung empfehlen wir die Anwesenheit einer Begleitperson.
Die Teilnehmer:innen müssen im Rahmen der Führung Treppen steigen.
Sitzgelegenheiten stehen zur Verfügung.

Nächster Termin: 30.03.2024, 11 Uhr
Flexibler Eintritt zur Führung.
Anmeldung unter info[at]gedenkstaette-lindenstrasse.de


Inklusive Tastführungen & Führungen in Leichter Sprache

Die Tastführung findet quartalsweise öffentlich statt. Zusätzlich zur quartalsweise öffentlichen Tastführung bieten wir Tastführungen und Führungen in Leichter Sprache nach Vereinbarung an.
Wenden Sie sich gern an Michael Siems, Bildungsreferent der Gedenkstätte Lindenstraße unter bildung[at]gedenkstaette-lindenstrasse.de oder 0331-971 89 002.


Aufsuchende Bildungsarbeit in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen

Mit dem Projekt „Vergangenheit verstehen“ hat die Gedenkstätte Lindenstraße ein aufsuchendes Angebot für Menschen mit Behinderungen geschaffen. Weitere Informationen finden sie hier.


Ansprechpersonen Inklusion

Für Anmeldungen zu unseren inklusiven Angeboten wenden Sie sich bitte direkt an die unter den Angeboten genannten Kontakte.

Für weitere Fragen und Anliegen rund um das Thema Inklusion wenden Sie sich bitte an Martina Reimann unter inklusion[at]gedenkstaette-lindenstrasse.de