Publikationen

Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße veröffentlicht Ausstellungskataloge zu ausgewählten Sonderausstellungen. Darüber hinaus sind verschiedene Publikationen über die Geschichte des Areals Lindenstraße 54/55 erschienen. Die Publikationen sind im Buchshop der Stiftung erhältlich. Darüber hinaus können Sie die Ausstellungskataloge auf Rechnung bestellen. Für den Versand berechnen wir eine Versandkostenpauschale von 2 € pro Sendung.


»Sechs Wochen sind fast wie lebenslänglich …«

Das Potsdamer Polizeigefängnis Priesterstraße/Bauhofstraße
Ausstellungskatalog, hg. von der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße, Potsdam 2018, Schutzgebühr: 8 €

Der Ausstellungskatalog dokumentiert die gleichnamige Werkstattausstellung, die vom 13. Dezember 2017 bis 29. April 2018 in der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße gezeigt wurde. Darüber hinaus ergänzt der Katalog die Ausstellung um weitere Beiträge. So geht Markus Günnewig (Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Dortmund) auf die Besonderheiten von Polizeigefängnissen im Nationalsozialismus sowie auf die Rolle der Gestapo in diesen Gefängnissen ein. Neu sind außerdem Interviews mit zwei ehemaligen Mitarbeitern der JVA Potsdam nach 1990.


Gedenkstätte Lindenstraße

Vom Haus des Terrors zum Potsdamer Haus der Demokratie
Hans-Hermann Hertle / Gabriele Schnell, Christoph Links Verlag Berlin, 2014
ISBN: 978-3-86153-803-5 • Preis: 5,00 €

Mitten im Potsdamer Stadtzentrum gelegen, ist die Gedenkstätte Lindenstraße ein einzigartiger Erinnerungsort. Mit ihrer Geschichte im Nationalsozialismus, während der Sowjetischen Besatzungszeit und in der DDR steht sie für politische Verfolgung und Gewalt während der unterschiedlichen Diktaturen des 20. Jahrhunderts in Deutschland – und zugleich für die Überwindung der SED-Diktatur und den Sieg der Demokratie in der friedlichen Revolution 1989/90.


Das »Lindenhotel«

Berichte aus dem Potsdamer Geheimdienstgefängnis
Gabriele Schnell, Christoph Links Verlag Berlin, 2005
ISBN: 978-3-86284-014-4 • Preis: 9,99 €

Die Biografien der in diesem Band porträtierten Frauen und Männer sind höchst verschieden, aber allen ist eines gemeinsam: Sie wurden gezwungen, mehrere Monate in einem Haus des Terrors mitten in Potsdam zu verbringen: Sie waren Häftlinge im sowjetischen Geheimdienstgefängnis des NKWD/MGB oder späterem Untersuchungsgefängnis des DDR-Staatssicherheitsdienstes in der Lindenstraße. Die Vorwürfe, die gegen sie erhoben wurden, erstrecken sich von »Spionage« und »staatsgefährdender Propaganda« bis hin zu »landesverräterischer Nachrichtenübermittlung« und »geplanter Republikflucht«. Hier geben sie erstmals Auskunft über die Umstände ihrer Verhaftung, über die Urteile, die über sie verhängt wurden, sowie über die Verbüßung der Strafen in Lagern und Gefängnissen. Ihre Berichte schließen mit der Schilderung ihres Lebens »danach« und vermitteln einen Eindruck von der Tiefe des Einschnitts in die jeweilige Biografie.