Vorwurf: Aktiver Nazi, Werwolf oder Agent

Die Verhaftungspraxis sowjetischer Geheimdienste in und um Bad Freienwalde 1945-1955 Buchvorstellung und Gespräch mit dem Autor Dr. Andreas Weigelt

Über 120.000 Menschen waren zwischen 1945 und 1950 in sowjetischen Speziallagern in der SBZ interniert oder inhaftiert, weitere 1.000 wurden darüber hinaus bis 1955 von sowjetischen Geheimdiensten festgenommen und von Sowjetischen Militärtribunalen (SMT) zum Tode verurteilt. Wer waren diese Menschen, was wurde ihnen vorgeworfen und trafen die Vorwürfe zu?

Die Fallstudie von Dr. Andreas Weigelt geht diesen Fragen am Beispiel der Stadt Bad Freienwalde nach. Einige der dort Festgenommenen wurden im Gefängnis Lindenstraße in Potsdam inhaftiert und dort von einem SMT verurteilt. – Die Ergebnisse der Studie von Dr. Andreas Weigelt sind in der Schriftenreihe der LAkD veröffentlicht.

Mit Rainer Potratz (LAkD) und dem Autor Dr. Andreas Weigelt.


Eine Kooperation mit der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD)


Der Eintritt ist frei.

Datum/Zeit
09.04.2019
18:00 Uhr
Veranstaltungsort
Saal Gedenkstätte Lindenstraße