Zu den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die in der neuen Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“ vorgestellt werden, gehört auch die Familie Kurth. Im Gespräch geben sie Einblicke in die Ereignisse des Jahres 1984. Claus Kurth und seine Frau gerieten ins Visier der Staatssicherheit, weil sie einen Ausreiseantrag gestellt hatten. Die Verhaftung traf die Familie unerwartet. Vater und Tochter erzählen von der Heimunterbringung der Kinder direkt nach der Inhaftierung der Eltern, der Zeit der Trennung und vom Moment des Wiedersehens nach der Haft. Sie blicken zurück auf 40 Jahre familiären Austauschs, die seitdem vergangen sind und auf die gemeinsame Verarbeitung, bei der auch die Besuche ehemaliger Haftorte eine Rolle spielen.
Eintritt frei.
Aufgrund der begrenzten Platzmöglichkeiten ist eine Anmeldung zum Mehrgenerationengespräch erforderlich unter info[at]gedenkstaette-lindenstrasse.de.
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03.10.2026
15:00 Uhr