Kuratorinnenführung durch die Ausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“

Kuratorinnenführung durch die Sonderausstellung "Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten" © Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße

Kuratorinnenführung durch die Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“ © Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße

In der Führung gibt die Kuratorin, Martina Reimann, vertiefende Einblicke in die Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“. Die Ausstellung richtet den Blick auf die Frage, wie sich politische Haft auch nach dem Haftende auf das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen auswirkte.

Schilderungenvon 20 ehemaligen politischen Gefangenen über ihr Leben nach der Haft bilden den Kern der Ausstellung. Die Betroffenen waren in der Untersuchungshaftanstalt Potsdam, in der Strafvollzugsanstalt Cottbus oder gar an beiden Orten inhaftiert.

Doch mit der Entlassung endeten Verfolgungs- und Hafterfahrungen nicht, vielmehr wirken diese oft vielschichtig und lebenslang nach. Für die meisten der Betroffenen stellt die Haft bis heute eine einschneidende Zäsur in ihrem Leben dar. Sie unterbrach berufliche Karrieren, zerriss Familien und führte zu physischen, psychischen, sozialen und finanziellen Nachwirkungen in der Gegenwart.

Maximal 20 Teilnehmende.
Der Eintritt zur Führung ist frei.
Anmeldung unter info[at]gedenkstaette-lindenstrasse.de

Datum/Zeit
01.12.2026
16:00 Uhr