Passt mir nicht! Politische Plakate von Jugendlichen

Auch in Zeiten neuer digitaler Medien bleiben Plakate eines der wichtigsten Mittel politischer Kommunikation. Wahlplakate sind alljährlich ein wichtiger Teil politischer Information und Meinungsbildung und damit ein zentrales Medium der repräsentativen Demokratie. Auch abseits parlamentarischer Prozesse sind Plakate ein wichtiges Instrument, um etwa bei Streiks und Demonstrationen Forderungen und Standpunkte zu artikulieren. Besonders kreative Plakate werden über Pressefotos vielfach in den Medien rezipiert und erreichen so ein Millionenpublikum. Gleichzeitig können Plakate auch ausgrenzenden, antidemokratischen und volksverhetzenden Inhalten Reichweite verschaffen.

Illustration zur Workshopreihe "Passt mir nicht! Protestplakate von Jugendlichen" © Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße

Illustration zur Workshopreihe „Passt mir nicht! Protestplakate von Jugendlichen“ © Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße

Das Projekt zielt darauf, Jugendliche und Heranwachsende im Umgang mit diesem Medium zu schulen. Dabei sollen sie anhand aktueller und historischer Plakate ihre analytischen Fähigkeiten erweitern, vor allem aber aktiv die Gestaltung eigener Plakate als Mittel politischer und kultureller Teilhabe austesten.

Die Workshops werden im Förderprogramm „Kulturelle Bildung und Partizipation“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.

         

Zeitraum: Oktober bis Dezember 2024