In neuer Farbe. Perspektiven auf NS-Bildsprache

Unser Bild der NS-Diktatur wird noch immer in hohem Maße von nationalsozialistischer Propaganda geprägt. Durch die meist unbewusste Reproduktion nationalsozialistischer Bildsprache in Spielfilmen, Dokumentationen und Videospielen, aber auch Museen und Gedenkstätten, verfestigen sich falsche Vorstellungen der Diktatur als effizient und organisiert, ordentlich und ästhetisch, machtvoll und tatkräftig. Die Workshopreihe „In neuer Farbe. Perspektiven auf NS-Bildsprache“ zielt darauf ab, Jugendlichen und Heranwachsenden Kompetenzen im Umgang mit NS-Propagandamedien sowie mit Darstellungen des Nationalsozialismus in Pop- und Erinnerungskultur zu vermitteln. Sie erarbeiten eigene Kunstwerke, die sich gezielt von der nationalsozialistischen Bildsprache absetzen bzw. diese dekonstruieren. Indem besonders auf marginalisierte Perspektiven rekurriert wird, macht die Workshopreihe gesellschaftliche Vielfalt, Resilienz und Widerstand gegen die NS-Diktatur sichtbar.

Die Workshops werden im Förderprogramm „Kulturelle Bildung und Partizipation“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.

   

Zeitraum: Oktober bis Dezember 2025